Am Montag (16.2.) berät die Verwaltung der Staatsreserven über den Stand der Erdölversorgung. Vor mehr als zwei Wochen hatte die russische Armee Teile der Erdölleitung Druschba auf dem Gebiet der Ukraine bombardiert und stark beschädigt, sodass seitdem kein russisches Erdöl in die Slowakei und nach Ungarn fließt. Die slowakische Opposition, insbesondere der ehemalige Wirtschaftsminister Karel Hirman (Demokrati), kritisiert die slowakische Regierung, zwei Wochen lang hierüber geschwiegen zu haben. Problematisch sei, dass die Slowakei nach wie vor von russischem Erdöl abhängig ist. Mittlerweile hat der ungarische Außenminister Péter Szijjárto annonciert, sich an Kroatien gewendet zu haben, um die Erdöllieferung für beide Länder über die Pipeline Adria zu stärken.
Quelle: TASR, Správy STVRProbleme mit Erdöllieferungen
16. 02. 2026 12:26 | Nachrichten
Juraj Gigac; Foto: TASR