Pellegrini hält Spende slowakischer MiG-29-Kampfjets an die Ukraine für Fehler

Pellegrini hält Spende slowakischer MiG-29-Kampfjets an die Ukraine für Fehler

Laut Präsident Peter Pellegrini sei es ein Fehler der Slowakei gewesen, die MiG-29-Kampfjets, für die es damals keinen Ersatz gab, an die Ukraine zu übergeben. Schließlich sei die Fähigkeit, den eigenen Luftraum zu schützen, ein Ausdruck der Souveränität eines jeden Landes, sagte das Staatsoberhaupt am Samstag (7.2.). Er behauptet, als Ministerpräsident den Befehl erteilt zu haben, die damaligen slowakischen MiG-29-Kampfjets einsatzbereit zu halten, bis die neuen amerikanischen F-16-Kampfjets ihre Rolle übernehmen würden. Zudem weist er die Behauptung der damaligen Regierung zurück, die MiG-29-Kampfjets seien nur noch Schrott gewesen. Letzte Woche hatte die Bezirksstaatsanwaltschaft Bratislava nachgewiesen, dass die im Frühjahr 2023 an die Ukraine übergeben MiG-29-Kampfjets aus der Sowjetzeit den slowakischen Luftraum ohne Munition ohnehin nicht schützen könnten. Die Übergabe an die Ukraine und die Bereitstellung von Kompensationsgeldern seien demnach effektive Maßnahmen und kein Schaden für den Staat gewesen. Zuletzt beharrte auch der Oberbefehlshaber der slowakischen Streitkräfte, General Daniel Zmeko, darauf, dass die MiG-29-Kampfjets für die Slowakei nicht mehr nutzbar gewesen seien.

Quelle: TASR, STVR

Jürgen Rendl, Foto: TASR

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