Die Rettungsmediziner sind gegen das Vorhaben des slowakischen Gesundheitsministeriums, das System der Erbringung des medizinischen Rettungsdienstes (ZZS) zu ändern. Sollte diese Änderung in Kraft treten, sind sie bereit, ihre Kündigung einzureichen. Aus diesem Grund forderten sie den Gesundheitsminister Kamil Šaško (Hlas-SD) auf, den ganzen Prozess zu stoppen und mit ihnen zu verhandeln. Bei diesen Schritten werden sie auch vom Städte- und Gemeindeverband der Slowakei (ZMOS) unterstützt. Darüber informierten Vertreter der Rettungsmediziner und von ZMOS am Mittwoch (4.2.) auf einer Pressekonferenz in der Stadt Partizánske. ZMOS-Chef Jozef Božik erklärte, dass die Rettungsorganisationen bei der Gestaltung der Reform eine entscheidende Stimme haben sollten. Die Pressestelle des Gesundheitsministeriums teilte in Reaktion darauf mit, dass das Ressort das grundlegende Vorhaben für die weitere Funktionsweise des Rettungsdienstes in der Slowakei vorgestellt und damit eine Expertendebatte mit allen betroffenen Akteuren eröffnet habe. Demnach sollen die Rettungsmannschaften aktiv in die Debatte einbezogen werden, da ihre Rolle im Gesundheitswesen nicht zu ersetzen ist. Gemeinsam mit den Partnern werde das Gesundheitsministerium eine einvernehmliche Lösung suchen.
Quelle: TASR