Der slowakische Innenminister Matúš Šutaj Eštok hat am Mittwoch (7.1.) den Innenminister des Freistaates Bayern Joachim Herrmann empfangen. Zu Beginn des bilateralen Besuchs nahmen sie an einer Einweisung in die Sicherheits- und Strafverfolgungsmaßnahmen der Aktion „Grün 2026” teil. Dabei handelte es sich um die reale Durchführung von Kontrollen und den Einsatz von Kräften und Mitteln der Polizei, der Finanzverwaltung, der Feuerwehr und des Rettungsdienstes sowie der Luftfahrtabteilung des Innenministeriums der Slowakischen Republik. Die Veranstaltung präsentierte moderne Methoden des Grenzschutzes, die auf dem Einsatz technischer Geräte zur Aufdeckung illegaler Migration basieren, darunter Drohnen, mobile Röntgensysteme, Diensthunde und Spezialtechnik. Der bayerische Minister hob den Umfang und die Professionalität der Maßnahmen an der slowakisch-ungarischen Grenze hervor. Seinen Worten zufolge war er positiv überrascht von der Komplexität der durchgeführten Aktion, wie er sie in diesem Bereich bisher noch nicht gesehen hatte. Thema der Gespräche waren dann Fragen der umfassenderen polizeilichen Zusammenarbeit, neue Sicherheitsbedrohungen, einschließlich hybrider Bedrohungen, organisierte grenzüberschreitende Kriminalität und der Missbrauch moderner Technologien zur Begehung von Straftaten. Die Minister waren sich einig, dass der Informationsaustausch und die gemeinsame Bereitschaft der Sicherheitskräfte weiter verstärkt werden müssen. Der bayerische Minister würdigte die internationale Zusammenarbeit, dank der es gelungen ist, diese Bedrohungen zu beseitigen.
Quelle: TASR